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94 Prozent der Bayern befürworten die Nutzung der Wasserkraft und 85 Prozent hätten nichts gegen den Bau eines neuen Wasserkraftwerkes in ihrer Nachbarschaft, was eine aktuelle Umfrage der Universität Düsseldorf ergab. Damit ist die Wasserkraft in Bayern die Energie-Erzeugungsmethode mit der höchsten Akzeptanz.
Die einzige Stromquelle, die sich derzeit nicht den Zorn von weiten Teilen der Bevölkerung zuzieht, ist die Wasserkraft. Hier beschwert sich die breite Öffentlichkeit nicht über unvorhersagbare Stromeinspeisungen, mangelnde Speicherbarkeit, Einspeisevergütungen oder Naturverschandelung wie z.B. durch Stromübertragungstrassen. Dennoch wird ein Bündnis aus Sportanglern und Naturschutzverbänden nicht müde, der Wasserkraft zweifelhaft argumentierte Nachteile öffentlich vorzuwerfen. 40 Prozent der CO2-freien Stromerzeugung Bayerns, respektive 17,1 Prozent des gesamten bayerischen
Stromes stammen aus der Wasserkraft. Insgesamt liefern die 4.200 bayerischen Wasserkraftwerke mehr als 11,8 Milliarden kWh jährlich und stellen die Versorgung von über 3,6 Millionen Durchschnittshaushalten sicher. Der 10-Punkte-Fahrplan der Staatsregierung zur Wasserkraft sieht vor, dass die Stromerzeugung aus Wasserkraft bis zum Jahr 2020 um 15 Prozent gesteigert werden soll. (Rundschreiben der Vereinigung der Wasserkraftwerke in Bayern e.V. Vom 25.06.2014) Die Beliebtheit der Wasserkraft wurde auch durch eine ad-Hoc-Umfrage in der letzten Großweiler Bürgerversammlung deutlich: Nachdem minutenlang und ausschließlich die Kritiker der Wasserkraft zu Wort kamen, stimmten über 90 Prozent der anwesenden Großweiler Bürger für das Wasserkraftwerk.

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